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Kritiken

KINDHEITSMUSTERNach Christa Wolf. Maxim Gorki Theater Berlin - StudioFür die Bühne bearbeitet von Johann Kuithan und Barbara Falter

Wie wir wurden, wie wir sind (Märkische Oderzeitung, 15.03.2011)"(...) Johann Kuithan, in Münster 1981, zehn Jahre nach Christa Wolfs Reise und ein halbes Jahrhundert nach ihr geboren, hat den Roman bühnentauglich gemacht. Das macht für junge Menschen von heute viel Sinn. Im Studio des Maxim Gorki Theaters findet der Regisseur eine oft auch muntere Form für eine vehemente Geschichte, bedrohlich durchs Terrorregime der Nazis, das Freiheit, zumal die der Andersdenkenden, nicht mehr zuließ: Judenverfolgung, Auschwitz als Schatten, als historische Last und Schuld. (...) Mit verschiedenen Alltagsszenen setzen Ruth Reinecke, Gunnar Teuber und die junge, sehr präsente Ninja Stangenberg Puzzlesteine, aus denen sich das Biotop ihrer Eltern, Großeltern und deren Zeitgenossen formt. Das geschieht mit Witz und Charme und macht klar: Das Vergangene ist nicht tot, nicht einmal vergangen. Verdrängen hilft nichts. Aber man kann daraus lernen und sich danach in Christa Wolfs „Kindheitsmuster“ versenken."Leben in der dritten Person (hamburgtheater, 10.10.2011)Dem jungen Regisseur Johann Kuithan ist es gelungen, ein anregungs- und bilderreiches Tableau auf der kleinen Studiobühne einzurichten. Mit nur drei Schauspielern wagt er sich an große Lebensfragen. Der Text von Christa Wolf ist schwergewichtig. Ruth Reinecke und Gunnar Teuber fällt es leichter mit dem sperrigen und anspruchsvollen Text umzugehen als Ninja Stangenberg, die eher in den Jungmädchenszenen überzeugt. Die Darsteller springen sekundenschnell zwischen den Rollen, Generationen und Zeiten hin und her. Häufig nehmen auch sie die Perspektive der dritten Person ein. Ein spannendes Plädoyer für eine Erinnerungskultur, die ein bewusstes Leben in der Gegenwart erst ermöglicht.Zum ArtikelZur NachtkritikZur Berliner ZeitungZur artiberlin

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